Vorträge | Jahrbuch 2002

Die kanadischen Mennoniten in Paraguay
Gerhard Ratzlaff (1)

Ein Überblick über die eingewanderten Mennoniten in Paraguay

In Paraguay gibt es etwas mehr als 29 000 deutschsprachige Mennoniten, zusätzlich noch etwa 600 amerikanische englischsprachige Mennoniten. Alles zusammen ergibt das fast 30 000 (genau: 29 644) Mennoniten, verteilt auf 18 Siedlungen plus die Mennoniten in Asunción. Etwas mehr als die Hälfte aller eingewanderten Mennoniten kommen aus Kanada und die andere Hälfte aus Russland, Mexiko und den USA. Die folgende Tabelle möchte diese Verteilung veranschaulichen:

 Name der Kolonie 
 Gründungsjahr 
 Einwohner (zum 01.01.2002) 
Kanadische Mennoniten
Menno
1927
9.039
Sommerfeld
1948
2.810
Bergthal
1948
2.276
Reinfeld
1966
176
Tres Palmas
1973
180(2)
Asunción
 —
473
Total
14.954 (50,29%)
 
Russische Mennoniten
Fernheim
1930
4.086
Friesland
1937
663
Neuland
1947
1.687
Volendam
1947
695
Asunción
 —
850
Total
7.981 (26,84%)
 
Mexikanische Mennoniten
Rio Verde
1969
3.220
Santa Clara
1972
349
Nuevo Durango
1978
1.970
Manitoba
1983
651
Total
6.190 (20,82%)
 
Amerikanische Mennoniten
Luz y Esperanza
1967
183
Agua Azul
1969
95
Florida
1976
80
La Montaña
1982
250
Total
608 (2,04%)

14.954 (50,29%) aller Mennoniten Paraguays haben somit Kanada als ihr Herkunftsland. Die ersten kanadischen Mennoniten wanderten als Siedlungsgruppe vor 75 Jahren nach Paraguay ein und die letzten vor 54.

Obwohl die ersten kanadischen Mennoniten bereits in der dritten und vierten Generation in Paraguay leben, besitzt immer noch eine beachtliche Anzahl von ihnen (über 7500 Personen, rund 50%) kanadisches Bürgerrecht, das sie auch behalten und an die Kinder weitergeben möchten. Nach Angaben der Vertretung des kanadischen Konsulats in Asunción sieht das Bild der kanadischen Bürger in den Kolonien folgendermaßen aus:

Menno:
3.949 Bürger (43,60%),
Sommerfeld:
1.448 (51,53%),
Bergthal:
56 (31,11%),
Tres Palmas:
1.448 (51,53%),
Asunción:
212 (16,02%).

In all den anderen Kolonien gibt es noch einmal 1.085 kanadische Bürger:

Fernheim:
574 (14,05%)
Neuland:
82 (4,86%),
Friesland:
13 (1,96%),,
Volendam:
9 (1,29%),
Santa Clara:
18 (5,15%),
Rio Verde:
426 (13,23%).

Für die restlichen Kolonien hat das kanadische Konsulat keine Angaben. In den Kolonien Fernheim, Friesland, Neuland und Volendam sind die kanadischen Bürger meistens russische Mennoniten, die in Kanada Verwandte hatten (bzw. haben), dorthin auswanderten, das Bürgerrecht erwarben und dann nach Paraguay zurückkehrten. Wir wollen uns nun die Herkunft und Gründe, warum kanadische Mennoniten Kanada verließen und nach Paraguay einwanderten, näher anschauen. Sie waren nämlich die Bahnbrecher für alle übrigen mennonitischen Kolonien in Paraguay.

Die Ursache der Auswanderung nach Paraguay: die Schule.

Was war die Ursache, dass vor 75 Jahren viele kanadische Mennoniten ihre Heimat verließen, in der sie seit 50 Jahren gewohnt und beachtliche wirtschaftliche Fortschritte zu verzeichnen hatten, und nach Paraguay, einem damals unterentwickelten Land, auswanderten? Dieser Ursache soll hier näher nachgegangen werden. Das Grundproblem war eindeutig die Schule, die Erziehung der Kinder. Andere unterschwellige Ursachen wie die Furcht vor einem eventuellen Wehrdienst und „die Verweltlichung" kamen dazu, können hier aber nicht näher erörtert werden.

Die Vorfahren der kanadischen Mennoniten, mit denen wir uns hier befassen, waren in den Jahren 1874-78 von Russland nach Kanada eingewandert. Sie gehörten jener Gruppe Mennoniten an, die in Russland keine Reformen in ihrem traditionellen Schulwesen bzw. Gemeindeleben einführen wollten. Da sie jedoch in Russland gezwungen wurden einige Verbesserungen in ihrem Schulwesen einzuführen, entschlossen sie sich, nach Kanada zu gehen, wo ihnen die gewünschten Freiheiten in der Ausübung ihrer Religion und der Verwaltung eigener Schulen versprochen wurden. Ja, so sagte der Älteste Gerhard Wiebe auf der ersten Bruderschaft im neuen Lande, nach dem Wortlaut des Ältesten Isaak M. Dyck „dass sie den Schritt, was sie schon in Russland zu weit mit der Welt mitgegangen waren, nun hier in Amerika [Kanada] zurückgehen wollten. Nämlich mit die hohe Gelehrsamkeit in den Schulen, mit das Notengesang und überhaupt mit die große Gleichstellung dieser Welt."(3) Frank Epp, der Historiker der Mennoniten in Kanada, meint, dass diesen Mennoniten die Verteidigung ihrer Institutionen wichtiger geworden waren als ihre Glaubensprinzipien.(4)

Doch die ersehnte mennonitische Verwaltungs- und Schulfreiheit in Kanada war von kurzer Dauer. Wie in Russland hatten sich die Mennoniten in Kanada in separaten Kolonien und in Reihendörfern angesiedelt und führten die Verwaltung ihres Gemeinschaftswesens und ihres Gemeindelebens so fort, wie sie es von Russland her kannten. Doch, wie Martin W. Friesen, Historiker der Kolonie Menno, schreibt, griff die Regierung Manitobas schon in den 1880er Jahren in das Verwaltungswesen der Siedlungen, den „Kernbereich ihrer gewohnten Lebensordnung" ein. Das war ein harter Schlag und eine „zutiefst schmerzliche Erfahrung, schon so früh auch hier wieder in den eigensten Bereichen vom Staate behelligt zu werden...", schreibt Friesen mitfühlend weiter.(5)

Während sich ein Teil der Mennoniten Kanadas der neuen Situation anpasste, umgaben sich andere Gemeinden in der Sprache Friesens „mit einer festen Mauer" um die schädlichen Einflüsse abzuwehren. Die Folge davon war, im Urteil Friesens, „eine ständiges Absinken der ethischen und geistigen Werte" in ein religiös, erstarrtes und lebloses Formwesen.(6)

Der eigentliche Kampf der Mennoniten um ihre Schulen begann dann 1890, als die Regierung Manitobas ein neues Schulgesetz erließ, das „Manitoba Public Schools Act".(7) Ab sofort sollte in allen Schulen, die von der Regierung finanziell unterstützt wurden, Englisch die offizielle Unterrichtssprache werden. Das betraf nun auch die mennonitischen Schulen, die von der Unterstützung Gebrauch gemacht hatten. Die traditionellsten der Mennoniten meinten hinterher festzustellen, dass die Regierung ihnen mit der finanziellen Unterstützung der Schulen eine Falle gestellt habe, und dass viele sich die „Augen durch's Geld verblenden" ließen.(8) Das neue Schulgesetz wurde zwar noch nicht konsequent durchgeführt, und eine Anzahl mennonitischer Gemeinden versuchte der Regierungskontrolle dadurch zu entgehen, dass sie ihre Schulen nun selber finanzierten. Die Regierung übte einstweilen noch Toleranz den Privatschulen gegenüber. Dies geschah besonders im Blick auf die vielen französischsprachigen Katholiken. Davon profitierten nun auch die Mennoniten. 1896 kam es zu einem „pragmatischen Kompromiss", einer „zweisprachen Klausel".(9) Der Kompromiss sah vor, dass wenn in einer Schulklasse mehr als zehn Schüler wären, die nicht Englisch als ihre Muttersprache hätten, dann dürfe in dieser Klasse neben Englisch auch in der Muttersprache, sowie die jeweilige Religion unterrichtet werden. Von diesem Kompromiss machten nun viele mennonitische Gemeinden Gebrauch und führten die Schulen in der alten Form weiter, ohne irgendwelche Schulreformen durchzuführen.

Andere jedoch sahen die Notwendigkeit einer Schulverbesserung ein. Und um ihre eigenen Lehrer halten und ihre Glaubensprinzipien unterrichten zu können, errichteten sie Schulen zur Ausbildung der eigenen Lehrer, die den staatlichen Anforderungen entsprachen. Damit behielten sie die Kontrolle über die eigenen Schulen, führten sie jedoch in englischer Sprache und im Sinne der mennonitischen Glaubensprinzipien weiter. Deutsch und Religion mussten in zusätzlichen Stunden unterrichtet werden. So begannen sich in den mennonitischen Gemeinden die Geister zu trennen. In Friesens Sprache: die einen gingen vorwärts, die anderen dagegen machten eine „Rückwärtsschaltung". Die traditionellen Mennoniten, die sich jeder Schulreform widersetzten, betrachteten jene Mennoniten, die sich der staatlichen Schulreform fügten, als „unsere falschen Brüder, als Verräter [die] mit der Regierung Hand in Hand arbeiteten und so gar den Rat gaben, wie sie es machen sollten um uns je eher, je lieber in ihre Netze zu bekommen." So urteilte der Älteste Isaak M. Dyck, der zu denen gehörte, die der Schule wegen nach Mexiko auswanderten.(10) Und die Leute, die da sagen: „Wir wünschen unseren Kindern eine bessere Bildung, ein höheres Studium, als wir es gehabt haben", verglich Ältester Dyck mit Menschen, die das Fundament für den „Babilonischen Turm" legen.(11) In diesem Zwiespalt wurden die Schulen in vielen Orten viele Jahre geführt. Manche Gemeinden rieben sich in diesem Kampf gegenseitig auf.

Ein weiterer Rückschlag für die traditionellen Mennoniten kam im Jahre 1907, als die Provinzregierung von Manitoba das Hissen der nationalen Flagge, des „Union Jack", in allen Schulen zur Pflicht machte. Adolf Ens schreibt zu dieser Thematik: „Der lauteste Protest gegen die Flagge (1907) kam von den mit den Regierungsschulen kooperierenden [Schul-] Leitern (so wie H.H. Ewert), nicht von den konservativen Gruppen, denen dieses Gesetz in ihren Schulen nicht galt". Doch auch die traditionellen Mennoniten wehrten sich dagegen. „Aber all unser Dagegenarbeiten half nicht mehr", schreibt Dyck resigniert.(12) Man hatte der Regierung, im Verständnis der Altkolonier, den kleinen Finger gegeben und nun ergriff sie die ganze Hand. Doch es sollte noch härter kommen. Die Regierung wollte nicht nur die Hand, sie wollte den ganzen Menschen. Sie wollte die Mennoniten - und nicht nur die Mennoniten, sondern alle nationalen Minderheiten - zu einer Nation mit einheitlicher Ausrichtung zusammenschmelzen. Diese nationalistische Politik wurde ganz bewusst von der Regierung durch die Schulen betrieben. Die Form, wie diese Politik betrieben wurde, konnten viele Mennoniten einfach nicht akzeptieren. Sie widersprach ihren Glaubensprinzipien. Doch es sollte noch schlimmer kommen.

Mit dem Ausbruch des 1. Weltkrieges, in dem Kanada an der Seite Englands gegen Deutschland kämpfte, war für die kanadische Regierung der geeignete Moment gekommen, die Vielfalt der Nationen in Kanada in einem „melting pot" (Schmelztiegel) zu vermengen. In den Schulen wurden dem Gebrauch der deutschen Sprache weitere Begrenzungen auferlegt. Das Singen der Nationalhymne sowie vieler nationalistischer Lieder wie „God save the King" und das Lesen patriotischer Literatur wurde in den Schulen zur Pflicht erhoben. Weiter mussten die Klassenzimmer mit dem Bild des englischen Monarchen geziert werden.(13) Der Älteste Dyck schreibt wohl recht zutreffend, die Grundlage der Schule sei nun: „Ein König, ein Gott, eine Flotte, eine Flagge, ein allbritisches Reich. Sympathie, Selbstaufopferung fürs Vaterland"(14). Das ging vielen Mennoniten nun doch entschieden zu weit - und nicht nur den traditionellen. Unter diesen Umständen schickten viele Eltern ihre Kinder nicht mehr in die Schule.

Der Schulkonflikt erreichte seinen Höhepunkt, als die Regierung daraufhin am 10. März 1916, mitten im 1. Weltkrieg, die allgemeine Schulpflicht(15) einführte. Nun verhärteten sich die Fronten. Die Reinländer in der Westreserve, die Chortitzer in der Ostreserve und einige Sommerfelder widersetzten sich entschieden den neuen Forderungen. Für sie standen nicht nur Institutionen, sondern vor allem altüberlieferte Glaubensprinzipien und Werte auf dem Spiel. Und zu ihren Glaubensprinzipien gehörte die deutsche Sprache und der Unterricht der Religion in eigenen Schulen. Das, was die Schule ist, das wird mit der Zeit die Gemeinde, verteidigten sich mit gewissem Recht diese Gemeinden.(16) Doch trotz vieler Bittgesuche von Seiten der Gemeinden, ließ sich die Provinzregierung nicht erweichen und hielt zielbewusst an ihren Forderungen fest.

Das eigentliche Problem der Mennoniten mit der Regierung Manitobas war die mangelnde Qualität ihrer Schulen. Privatschulen waren immer noch erlaubt, wenn sie den Forderungen des Erziehungsministeriums entsprachen. Die Schulen vieler Mennoniten entsprachen in keiner Weise den Anforderungen der Zeit. Das wiederum konnten die betroffenen Gemeinden nicht sehen. Für sie war es genug, wenn ihre Kinder lesen, schreiben und etwas rechnen konnten. Wenn Paulus die Römer (12,16) ermahnt: „Trachtet nicht nach hohen Dingen,...", dann bedeutete das für Ältesten Dyck, nicht nach „hoher Gelehrsamkeit" zu trachten. Auf die Schulen angewandt hieß es, sie so zu belassen, wie sie waren. In die neuen „Distriktschulen", von der Regierung errichtet, würden sie ihre Kinder nicht schicken. Die „gelehrten" Schulen entsprachen nicht ihrer Religion.

Trotz heftigen Widerstandes richtete die Regierung nun unter Zwang („Zwangsschulen") doch „Distriktschulen" im Bereich der Mennoniten ein und schickte Lehrer den Unterricht zu erteilen. Doch zur großen Überraschung der Lehrer - keine Kinder erschienen. Der Lehrer hisste zur gegebenen Stunde die Flagge und wartete auf die Schüler - aber vergebens. Wenige oder sogar keine Kinder erschienen. In dieser Art protestierten die Mennoniten gegen die Schulreform und die neuen „hohen" Schulen. In einer Schule soll dies ein ganzes Jahr so gegangen sein. Einer der betroffenen Lehrer berichtete folgendermaßen über seine Erfahrung:

Als ich am 1. September die Flagge hisste, war kein Kind in der Schule. Die alten Leute taten sich zusammen, erbauten ein Holzhaus (log cabin) und heuerten einen Privatlehrer für die 45 Kinder des Distrikts. Sie zahlten ihm das Gehalt, das ich bezog - $80 monatlich. Trotzdem blieb ich dabei und hisste die Flagge an jedem der 202 Tage, aber ich hatte nicht einen Schüler.(17)

Solches Verhalten von Seiten der Mennoniten konnte die Regierung keineswegs billigen. Sie fühlte sich herausgefordert und griff hart zu. Ab Ende 1918 und während des Jahres 1919 wurden in den Provinzen Saskatchewan und Manitoba hunderte Mennoniten vor Gericht geladen, um sich zu verantworten. Die Gerichtsprozesse wurden von der Presse aufgegriffen und veröffentlicht, und sie verliefen nicht zu Gunsten der Mennoniten. Dadurch wurde dem guten Ruf der Mennoniten viel Schaden zugefügt, schreibt Epp.(18) Andererseits meint Epp aber auch, dass die Regierung zu nationalistisch vorgegangen sei und besser getan hätte, toleranter mit den Mennoniten zu verfahren. Auch der katholische Mennonitenforscher E. K. Francis sympathisiert mit den Mennoniten und meint, dass es der Regierung nicht nur um die Qualität der Schule ging, so wichtig diese auch war, sondern darum, alle nationale Minderheiten zu einer Nation und Kultur zu verschmelzen.(19) Selbst der ausgewanderte Älteste Isaak M. Dyck schreibt im Rückblick auf diesen Druck: „Hätte die Regierung nicht damals den großen Schritt genommen und gesagt, dass sie hundert Prozent Canadier [aus uns] machen wollte, so wäre der größte Teil unserer Gemeindeglieder dort geblieben".(20)

So kam es schließlich von Seiten der Regierung zu einer „virtuell epidemischen Verfolgung" („a virtual epidemic of prosecution") der traditionellen Mennoniten, stellt Epp mit Bedauern fest.(21) Es gab kein Mitleid mit ihnen. Harte Geldstrafen wurden ihnen auferlegt und eine Anzahl von ihnen wurde ganz arm und etliche kamen sogar für kurze Zeit ins Gefängnis.(22) „Die Strafgelder und Gefängnis wurden uns immer härter aufgelegt. Es schien auch wirklich so, je mehr wir nach eine Ausflucht suchten, je ernstlicher wir auswandern wollten, je mehr Lasten und Beschwerden wurden uns auferlegt".(23)

In dem Widerstand gegen die Schulreformen beriefen sich die Mennoniten auf ihr Privilegium, das ihnen am 23. Juli 1873 (A. Ens gibt den 26. Juli an) vom Landwirtschaftsminister John M. Lowe ausgehändigt worden war und in dem es in Artikel 10 heißt:

„Die völligste Freiheit in der Ausübung ihrer religiösen Grundsätze wird den Mennoniten ohne irgendwelche Belästigung oder Einschränkung durch das Gesetz gewährt; und dasselbe Vorrecht erstreckt sich auch auf die Erziehung ihrer Kinder in den Schulen."(24)

Zu ihrer Überraschung stellten die Mennoniten fest, dass der Text ihres Privilgiums nicht mit dem der Regierung übereinstimmte. Dort hieß der betreffende Abschnitt folgendermaßen:

„Dass die Mennoniten die völligste Freiheit haben werden in der Ausübung ihrer religiösen Grundsätze und das Vorrecht, ihre Kinder in den Schulen zu erziehen, wie das Gesetz es vorsieht ohne irgendwelche Belästigung oder Einschränkung".(25)

Jetzt erfuhren die Mennoniten, dass der Text, den ihre Abgeordneten 1873 erhalten und mit nach Russland genommen hatten, nicht vom „Order in-Council" angenommen war und damit keine Rechtsgültigkeit besaß. Die rechtsgültige Annahme geschah erst am 13. August 1873, als die mennonitische Delegation das Land bereits verlassen hatte. Diese letzte Version war den Mennoniten nie zugeschickt worden.

Den Unterschied zwischen den zwei Texten machte der kleine Zusatz „wie das Gesetz es vorsieht". Und das kanadische Gesetz „sah vor", dass die Schulen den Gesetzen der Provinzen untergeordnet sind und dass die Bundesregierung keine Gewalt habe, über Schulfragen in den Provinzen zu verfügen. Adolf Ens, der die Schulfrage der Mennoniten und die des Privilegiums in seiner Doktorarbeit studiert hat, behauptet, dass die Mennoniten das Privilegium falsch verstanden und ausgelegt hätten. Was der 10. Artikel, mit oder ohne Zusatz, sagen möchte, ist folgendes: Die Mennoniten haben das uneingeschränkte Recht, ihre Kinder in eigenen Schulen den Gesetzen des Landes entsprechend zu erziehen. Artikel 10 war also kein Privilegium speziell für die Mennoniten, sondern galt allen Nationalitäten und Religionen im Lande.(26) Ein Teil der Mennoniten war jedoch nicht bereit, ihre Schule den Gesetzen des Landes entsprechend zu führen. Dieser Auslegung zufolge konnte die Bundesregierung den bittenden Mennoniten in ihrem Anliegen nicht helfen.

Die Mennoniten sahen die Dinge anders. Einer der Minister in der Regierung, schreibt Ältester Dyck, habe ihnen in sehr „ernsten, entschiedenen Tone" erklärt, dass die Regierung den Irrtum von damals eingesehen habe, aber nicht verpflichtet sei, in dem Irrtum zu beharren. Und um den Mennoniten die Sachlage klar zu machen, habe er folgendes Beispiel gebraucht: „Wenn ich mir den Rock des Morgens auch unrecht oder umgekehrt angezogen, so bin ich doch nicht schuldig, ihn den ganzen Tag so zu tragen". Diese Auslegung konnten die betroffenen Mennoniten weder verstehen noch akzeptieren. Ältester Dyck schreibt weiter: „Dieses war für unsere Delegaten eine traurige und niederdrü-ckende Antwort, dass sie jede Hoffnung noch länger in Canada zu bleiben, gänzlich aufgeben mußten".(27) Für sie war die kanadische Regierung eindeutig wortbrüchig geworden. Auch der oberste Gerichtshof Kanadas sprach sich gegen den Einspruch der Mennoniten aus. Nun hieß es, im Verständnis der mennonitischen Gemeindeältesten, Gott mehr zu gehorchen als den Menschen. Sie sahen keinen anderen Ausweg als den der Auswanderung. Der Älteste Isaak M Dyck schreibt mit Wehmut:

So kam es in den folgenden Jahren zu einer großen Auswanderung nach Mexiko und einer kleineren nach Paraguay. In den Jahren 1922-26 wanderten 5950 Mennoniten aus Kanada nach Mexiko aus.(29) Und in den Jahren 1926-30 wanderten nach Epp 1785 Mennoniten nach Paraguay aus. Die Auswanderer verteilten sich auf die folgenden Gemeinden:

Chortitzer, Ostreserve, Manitoba
1.201
Sommerfelder, Westreserve, Manitoba
357
Bergthaler, Rosthern, Saskatchewan
227.(30)
Martin W. Friesen gibt die Zahl der nach Paraguay eingewanderten Mennoniten mit 266 Familien und 1763 Personen an.(31)

In Puerto Casado starben 121 und in den Siedungslagern auf dem Weg zur Ansiedlung noch einmal 47 Personen, insgesamt also 168.(32) 335 Personen gingen zurück nach Kanada.(33) Letztendlich siedelten nur 1260 kanadische Mennoniten im Chaco an. Sie hielten mit eisernem Wille trotz ungeheurer Schwierigkeiten durch. Heute (01.01.2002) hat die Kolonie 9039 Einwohner.

Die Einwanderung kanadischer Mennoniten von 1948: Sommerfeld und Bergthal.

Die meisten der in Kanada zurückgebliebenen Mennoniten hatten sich ab 1928 in die neue Lage geschickt. Doch nach 20 Jahren kam es zu einer erneuten Auswanderung und es entstanden zwei neue Kolonien in Ostparaguay: Sommerfeld und Bergthal. Und aus der letzten wiederum zwei kleinere: Reinfeld und Tres Palmas

Warum verließen diese Leute nun Kanada, wo sie zu beachtlichem Wohlstand gelangt waren und wo sie als treue und arbeitsame Bürger des Landes geschätzt wurden? Diesmal wird nicht die Schule, sondern das „Eindringen der Welt in die Gemeinde", das „moderne Leben" als Hauptgrund angegeben. Die kanadische Zeitschrift „The Canadian Forum" formulierte die Ursachen folgendermaßen:

Hier stand nun schon nicht mehr die Schulfrage an erster Stelle, sondern die „Verweltlichung". Doch in Paraguay wurde das alte von Russland nach Kanada gebrachte Schulsystem neu eingeführt und bis heute weitgehend weitergeführt, denn die Schule wurde als Eingangstor der Weltlichkeit gewertet.

Die kanadischen Mennoniten in Paraguay im Wandel der Zeit.

Die Geschichte bleibt nicht stehen. Sie nimmt ihren unabänderlichen Lauf. Ein Blick auf die Entwicklung der kanadischen Mennoniten in Paraguay und ein Vergleich mit den Ursachen der Auswanderung aus Kanada fördert einige Überraschungen zu Tage. Es fand Wandel und Differenzierung zwischen den kanadischen Mennoniten in Paraguay statt. Die Kolonie Menno in ihrer Gesamtheit hat, in der Sprache Martin W. Friesens, vorwärts geschaltet. Die Mennos, die in Kanada zu denen gehörten, die sich jeglichen Änderungen in Schule und Gemeinde widersetzten, haben einen nahezu, von außen gesehen, reibungslosen Wandel planmäßig durchgeführt, der bewundernswert ist. Peter P. Klassen äußert sich zu der Entwicklung der Kolonie Menno mit den folgenden anerkennenden Worten:

„Mennonitengeschichtlich stellt die Entwicklung der Gemeinden in der Kolonie Menno, ebenso wie die des Schulwesens, eines der merkwürdigsten Phänomene dar: Die drei Gemeinden vereinigten sich in wenigen Jahren zu einer, und diese Gemeinde machte wiederum die radikalsten Reformen durch, ohne dass es dadurch zu einer nennenswerten Zersplitterung kam".(35)

Wer heute in die Kolonie Menno kommt, ihre Schulen besucht und an ihren Gottesdiensten teilnimmt und diese mit der Pionierzeit vergleicht, der wird von ihrem Wandel überwältigt. Ihr Schulsystem gehört zu den besten im Lande, das Gemeindeleben ist aktiv und vielseitig organisiert. Der Kinder- und Jugendarbeit wird großer Wert beigemessen, die musikalische Förderung wird groß geschrieben, wo doch in Kanada der Gebrauch von Ziffern als weltlich angeprangert wurde. Die missionarische Tätigkeit unter der Landesbevölkerung wird als eine wesentliche Aufgabe der Gemeinde mit viel Hingabe betrieben. Auf den Arbeitsfeldern des Christlichen Dienstes sind Jugendliche aus der Kolonie Menno bei weitem in der Mehrheit.(36)

Aus dem wirtschaftlichen Bereich wären kurz zu erwähnen: Die sehr geschätzten Milchprodukte Mennos, „Productos Lacteos Trebol", sind im ganzen Land bekannt und werden mit Vorliebe gekauft. Menno hat die größte Molkerei im Lande und produziert bei weitem die meiste Milch unter allen Milchbetrieben im Lande. Noch viele andere Beispiele könnte man anführen um den Wandel, den die kanadischen Mennoniten der Kolonie Menno gemacht haben, zu unterstreichen.

Sommerfeld ist ein weiteres Beispiel, wo sich der Trend zu einer gesunden Öffnung der Gemeinden bemerkbar macht. Doch anders als in Menno. Hier war eine Teilung der Gemeinde nicht zu vermeiden. Sommerfeld mit seinen 2810 Einwohnern ist eine sehr reiche Kolonie. Per capita sind die Sommerfelder die reichsten aller Mennoniten in Paraguay. Sie beherrschen und bestimmen den gesamten Holzhandel Paraguays. Viele Bürger besitzen außerhalb der Kolonie viel Land, Betriebe und Geschäfte verschiedener Art. In der Kolonie selbst haben sie zwei Weizenmühlen, eine als Gemeinschaftsunternehmen, die andere ist ein Privatbetrieb mehrerer Geschäftsleute. Eine dritte Mühle wird erbaut. Sie besitzen die zweitgrößte Molkerei im Lande und ihre Milchprodukte „Lactolanda" sind ebenfalls im ganzen Lande bekannt und werden gerne gekauft. Bei alledem steht ihre Schule auf einem erschreckend niedrigen Niveau. So wie in Kanada und früher in Russland. Man kann daraus schließen, dass Schulbildung zum Reichwerden nicht erforderlich ist. Sommerfeld ist ein Beispiel dafür.

Doch in dieser wohlhabenden Kolonie kam es Anfang 1994 zu einem Bruch wegen der Frage der Schule und Gemeindereform. Die umstrittenen Fragen in der Gemeinde seit über 150 Jahren. Der Älteste der Gemeinde, Jakob J. Heinrichs, war der Überzeugung, dass das geistliche Leben der Gemeinde unter dem „starren Formwesen und den alten Ordnungen" leide. Seine Vorschläge für eine Verbesserung des geistlichen und kulturellen Lebens der Gemeinde und der Kolonie legte er der Gemeinde in einem „Acht-Punkte-Plan" vor. Doch die gut gemeinten Reformvorschläge wurden von der Mehrzahl der Gemeindeglieder abgelehnt. Die Gemeinde entschied mit 80% dagegen und nur 20% dafür. Auf der Jahresbruderschaft am 8. Februar 1994 legte Ältester Heinrichs den versammelten Brüdern das Resultat vor und zitierte dabei Offenbarung 3, 17: „Du sprichst: Ich bin reich und habe gar satt und bedarf nichts! Und weißt nicht, dass du bist elend und jämmerlich, arm, blind und bloß...." . Er gestand der Gemeinde das Recht zu, seine Reformvorschläge abzulehnen, betonte aber auch das Recht der Minderheit, den neuen Weg zu gehen. So kam es zur Trennung der Gemeinde in Sommerfeld. Es wiederholte sich hier, was schon so oft in der Geschichte der Mennoniten geschehen ist. Aus Russland könnte man ähnliche Fälle anführen. Die „Evangelische Mennonitengemeinde Sommerfeld" - so der Name der neuen Gemeinde - die mit 140 Gliedern begann, geht heute bereits auf die 300 Glieder zu. In dieser kurzen Zeit haben sie sachlich und zielbewusst sehr entscheidende Reformen durchgeführt. Sie führen eine staatliche anerkannte Schule vom 1. bis zum 12. Schuljahr. Missionarisch und karitativ engagieren sie sich überaus stark. Das beweisen die folgenden Felder: eine Kindertagesstätte und ein christlicher Buchladen auf Campo 9, Unterstützung des Radiosenders „El Mensajero" in Tres Palmas, Gefängnismission in Coronel Oviedo und Villarrica, Beteiligung am Aufbau einer Mandiokastärkefabrik für arme Campesinos in der Nachbarschaft, der Bau eines eigenen Krankenhauses. Es ist zu erwarten, dass nach und nach die ganze Kolonie von diesem Geist des Fortschritts ergriffen wird. Anzeichen dafür sind da. (37)

Anders verhalten sich die Dinge in der Kolonie Bergthal mit 2276 Einwohnern. Hier haben die Reformbestrebungen, die von einigen wenigen begonnen wurden, noch nicht zu einer entscheidenden Wende geführt, obwohl auch hier eine kleine Gemeinde (etwa 30 Glieder) entstand, die eine staatlich anerkannte Schule führt. Doch zu einer durchgreifenden Wende ist es hier noch nicht gekommen.(38)

Die Kolonie Reinfeld, die 1966 aus Bürgern der Kolonie Bergthal im Süden Paraguays gegründet wurde und die nur 176 Bewohner hat, machte eine „Rückschaltung". Für sie war die Modernisierung in Bergthal mit dem Einsatz von modernen Maschinen ein Schritt zu weit auf dem Weg in die Verweltlichung. Aus diesem Grunde lehnen sie Traktoren für die Bearbeitung ihrer Felder und Autos als Fahrzeuge ab und beschränken sich ausschließlich auf Pferde, Pflug und Buggy. Ihre Zukunft ist unsicher.(39)

Die Kolonie Tres Palmas, gegründet 1973, hat ihren Ursprung in den Reformbestrebungen einiger Bürger der Kolonie Bergthal. Da sich diese aber innerhalb der Kolonie nicht durchführen ließen, kam es zur Gründung einer neuen Kolonie, der sich Mennoniten auch aus anderen Kolonien anschlossen. Tres Palmas ist daher eine gemischte, nicht ausschließlich kanadische Kolonie. Sie hat eine staatlich anerkannte Schule, ein Indianersiedlungsprojekt, den Radiosender ZP -19, „Radio Mensajero", und ein Freizeitgelände, wo jährlich Jugendfreizeiten abgehalten werden, an denen sich Jugendliche aus allen mennonitischen Kolonien beteiligen. Die Kolonie ist nur klein (180 Einwohner) und führt einen harten Kampf um ihre Existenz.

Zusammenfassung:

Die kanadischen Mennoniten sind zahlenmäßig die stärkste aller mennonitischen Gruppen in Paraguay. Von ihrem Ursprungsland Kanada her waren sie alle traditionell und konservativ eingestellt. Sie kamen nach Paraguay, um hier ihr Leben nach den alten Formen zu führen. Sie waren hartnäckig. „Een Mennist lat sich nich bemotte". Sie hatten sich fest vorgenommen keine Erneuerungen in ihrer Schul- und Gemeindestruktur einzuführen. Doch in Paraguay geschah das Unerwartete. Was die kanadische Regierung mit allem Druck und mit Gewalt nicht fähig war, bei diesen Mennoniten durchzuführen, das ist nun bei nahezu 70% aller kanadischen Mennoniten in Paraguay geschehen. In Paraguay haben sie ihre Schulen auf den neuesten Stand gebracht und die Gemeindeordnung von Grund auf renoviert. Demnach ist äußerer Druck nicht die entsprechende Methode bei den Mennoniten Änderungen durchzuführen. Der Wille zur Erneuerung muss von innen kommen, wenn auch ein gewisser Anstoß von außen hilfreich ist. Bei den Mennos waren es die Kolonien Fernheim und Neuland, in Bergthal Radio HCJB aus Quito, Ecuador, und die Leprastation. Die kanadischen Mennoniten in Paraguay liefern dafür den Beweis und die 75-jährige Jubiläumsfeier der Kolonie Menno stellt diese Tatsache auf den Leuchter.

Eine weiterer Umstand muss hervorgehoben werden. Wo Erneuerung mit Erfolg durchgeführt wurde, ging diese von der Gemeindeleitung aus. In Menno war es Martin C. Friesen, der Moses der Mennos, der den Weg in die Erneuerung bahnte und mit Erfolg durchführte. In Sommerfeld ist es der Älteste Jakob J. Heinrichs, der durch seine Einsicht und Sanftmut die neue Gemeinde mit Erfolg den Weg der Erneuerung führt. Die positive Auswirkung auf die ganze Kolonie ist bereits sichtbar. Anders verhalten sich die Dinge in der Kolonie Bergthal. Hier haben sich die Leiter der Gemeinde einer Reform, die von einigen Gemeindegliedern ausging, widersetzt. Zwar sind infolge dieser Bestrebungen zwei neue Gemeinden entstanden, eine außerhalb (in Tres Palmas), die andere innerhalb der Kolonie. Aber ein positiver, umfassender Einfluss auf die Gemeinde und Kolonie ist bis heute ausgeblieben. Die Fronten haben sich verhärtet. Doch auch das mag sich in Zukunft ändern.

Alles in allem, die kanadischen Mennoniten haben in der Geschichte der Mennoniten in Paraguay eine bedeutungsvolle Rolle gespielt und aller Wahrscheinlichkeit nach wird ihr Einfluss auch in Zukunft ein bedeutungsvoller bleiben.

Ich gratuliere der Kolonie Menno zu ihrer 75-jährigen Jubiläumsfeier und ihrem Erfolg und wünsche den kanadischen Mennoniten in Paraguay für die Zukunft eine gesunde Weiterentwicklung zum Wohle der eigenen Bürger und des ganzen Landes.

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Weiter zum nächsten Vortrag: Andreas F. Sawatzky: Der Einfluss der Schulen im internen Wandel der Kolonie Menno in den 50er und 60er Jahren

Literaturverzeichnis
  1. Dyck 1970 = Dyck, Isaak M. Auswanderung der Reinländer Mennonitengemeinde von Kanada nach Mexiko. Cuauhtemoc, Mexiko, 1970.
  2. Epp 1990 = Epp, Frank H. Mennonites in Canada 1786-1920: The History of a Separate People. Mennonite Historical Society of Canada, Winnipeg, 1990.
  3. Epp 1982 = Epp, Frank H. Mennonites in Canada 1920-1940: A people's Struggle for Survival. Toronto 1982.
  4. Francis 1953 = Francis, E.K. „The Mennonite School Problem in Manitoba 1874-1919". The Mennonite Quarterly Review. 27. Jahrg., Juli 1953, S. 204-237.
  5. Friesen 1987 = Friesen, Martin W. Neue Heimat in der Chacowildnis. Chortitzer Komitee, Asunción, 1987.
  6. Geschichtsbildband 1998 = Geschichtsbildband zum 50jährigen Bestehen der Kolonie Sommerfeld, 1948-1998. Sommerfeld, Paraguay, 1998.
  7. Klassen 1988 = Klassen, Peter P. Die Mennoniten in Paraguay: Reich Gottes und Reich dieser Welt. Mennonitischer Geschichtsverein, Weierhof 1988.
  8. Ratzlaff 1977 = Ratzlaff, Gerhard. Die mennonitischen Siedlungen in Ostparaguay. o. O.
  9. Dieselbe Studie erschien im Mennoblatt vom 1. Februar - 1. Juli 1977.
  10. Ratzlaff 2001 = Ratzlaff, Gerhard. Ein Leib - viele Glieder: Die mennonitischen Gemeinden in Paraguay. Asunción 2001.
  11. Wiebe 1997 = Wiebe, Gerhard. Ursachen und Geschichte der Auswanderung der Mennoniten aus Russland nach Amerika. Chihuahua, Mexico, 1997.


Fussnoten:
Lehrer am IBA in Asunción, Geschichtsforscher der Mennoniten in Paraguay.
Auch eine Anzahl russischer Mennoniten vertreten.
Dyck 1970, S. 21, wortgetreue Wiedergabe hier wie auch in den folgenden Zitaten.
Epp 1982, S. 94.
Friesen 1987, S. 18.
ebd, S. 21.
Epp, 1982, S. 96 und Epp 1990, S. 340.
Wiebe, 1900, S. 51-52.
nach Adolf Ens, Winnipeg, eMail vom 17. Mai 2002.
Dyck 1970, S. 43.
ebd, S. 47-48.
ebd, S. 45.
Epp 1982, S. 97.
Dyck 1970, S. 43; Epp 1990, S. 346.
„School Attendance Act" Francis 1953, S. 230.
Dyck 1970, S. 45; Epp 1982, S. 100.
Epp 1990, S. 348.
ebd, S. 354-357)
Francis 1953, S. 233.
Dyck 1970, S. 52.
Epp, 1982, S. 102.
ebd, S. 103-105.
Dyck, 1970, S. 70.
Epp 1982, S. 106.
Epp 1982, S. 106; Friesen 1989, S. 32.
Email vom 25. Mai 2002.
Dyck 1970, 56.
ebd, S. 52.
Epp 1982, S. 122.
ebd, S. 122.
Friesen 1987, S. 174, vgl. S. 130, wo 1742 Personen angegeben werden.
ebd, S. 168-270.
ebd, S. 277)
Ratzlaff 1977, S. 10.
Klassen, 1988, S. 318.
Ratzlaff, 2001, S. 58.
Ratzlaff 2001, S. 169-172.
ebd, S. 172.
ebd, S. 172-73.