Lexikon der Mennoniten in Paraguay - Florida
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Florida

Die Kolonie Florida ist eine amische Kolonie, die 1976 in der Nähe von >Luz y Esperanza auf 1.700 Hektar Land gegründet wurde. Nach der Verleihung von Privattiteln sind der Kolonie noch 800 Hektar geblieben (2006). Die Einwohner leben von Landwirtschaft und Milchproduktion. Die Gemeinde trägt den Namen Mennonite Christian Fellowship und hatte im Jahr 2000 33 Glieder, davon 20 Amerikaner und 13 Lateinparaguayer. Die Gottesdienste werden in drei Sprachen gehalten: Spanisch, Englisch und Guaraní. John Meyers ist der Leiter der >Gemeinde. Die Gemeinde ist aktiv in der Verteilung von Bibeln und christlicher Literatur in der Nachbarschaft. Im Jahre 2008 betrug die Siedlerzahl 85, von denen 34 Gemeindeglieder waren (> Amische Mennoniten in Paraguay).
Gerhard Ratzlaff
Peter P. Klassen: Die Mennoniten in Paraguay. Reich Gottes und Reich dieser Welt. Bolanden-Weierhof: Mennonitischer Geschichtsverein e.V., 1988, S. 146-147; Gerhard Ratzlaff: Ein Leib - viele Glieder. Die mennonitischen Gemeinden in Paraguay. Hg. Gemeindekomitee. Asunción: Makrografic, 2001, S. 181-183; Gerhard Ratzlaff: Die mennonitischen Siedlungen in Ostparaguay, mimeografiert. Friesland, Paraguay. vgl. Mennoblatt, 16. Mai bis 1. Juli 1977; Stichwort “Florida” in: Cornelius J. Dyck und Dennis D. Martin: Mennonite Encyclopedia, V. Scottdale, Pennsylvania: Herald Press, 1990; William R. McGrath: The Life and Time of Jacob Hertzler: Pionieer Amish Bishop 1703 – 1786. USA: Mc Grath [Selbstverlag], 1984; Mennonite World Handbook 1984: Supplement. A Survey of Mennonite and Brethren in Christ Churches. Mennonite World Conference. Lombard, Illinois and Strassbourg, 1984, S. 100.

   
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