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Pax-boys

“Pax-boys” wurden wehrpflichtige, mennonitische junge Männer der Vereinigten Staaten genannt, die von etwa 1951 bis 1975 einen zweijährigen christlich motivierten Ersatzdienst In the Name of Christ (“Im Namen Christi”) im Ausland verrichteten. Boys war und ist nicht Teil des offiziellen Namens. Er ergab sich aus dem Umstand, dass die jungen Leute noch nicht als Männer eingestuft, sondern einfach boys genannt wurden und so hat sich im Laufe der Jahre dieser Name eingebürgert. Pax-boy heißt wörtlich übersetzt “Friedensjunge”, d. h. die boys wollten, statt in den Krieg zu gehen, etwas tun, was dem Frieden dient. Im August 1949 kamen die ersten Freiwilligen nach Paraguay. Es waren Robert Snyder und Darrel Albright, die ihren Voluntary Service auf der Versuchsstation STICA (>Servicio Técnico Interamericano de Cooperación Técnica) bei Caacupé ableisteten. In Paraguay haben einige Dutzend Pax-boys einen christlich motivierten Entwicklungsdienst geleistet, vor allem beim Bau der >Ruta Transchaco. (>Christlicher Dienst)
Gerhard Ratzlaff
Stichwort “Pax” in: Cornelius J. Dyck und Dennis D. Martin: Mennonite Encyclopedia, IV. Scottdale, Pennsylvania: Herald Press, S. 129; Stichwort “Conscientious Objection” in Band V. Scottdale, Pennsylvania: Herald Press, 1990, S. 187; Urie A. Bender: Soldiers of Compassion. Scottdale: Herald Press, 1969, S. 266-278; Calvin W. Redekop: The Pax Story: Service in the Name of Christ 1951-1976. Scottdale, Pennsylvania: Pandora Press U.S. und Herald Press, 2001; Gerhard Ratzlaff: Die Ruta Transchaco: Wie sie entstand. Asunción, Paraguay, 1998.

   
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