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Versuchsstation Hoffnungsfeld

Die Versuchsstation Hoffnungsfeld wurde 1928/29 von der Siedlungsgesellschaft >Corporación Paraguaya gegründet, etwa 25 km nord-östlich von >Loma Plata. Sie sollte den Mennosiedlern in der Landwirtschaft mit Rat und Tat beistehen, kostspielige und unnütze Versuche ersparen und den Anbau verschiedener Kulturen fördern.
Die Versuchsstation wurde von Alexander Langer verwaltet. Aber die Einwanderer schüttelten den Kopf über diesen eigenartigen Betrieb; sie hatten gehofft, hier alle für ihre spätere Wirtschaft in Frage kommenden tropischen Kulturen kennen zu lernen, doch sie bekamen nur kümmerliche Versuche zu sehen. Auch später hatte die Versuchsstation, welche die Corporación Paraguaya angeblich 25.000 Dollar gekostet haben soll, für die beiden Ansiedlungen so gut wie keinen Wert gehabt. Nachdem die Fernheimer Ende 1930 die Abberufung der Vertreter der Corporación Paraguaya verlangten, verließ Ende Mai 1931 der letzte Angestellte der Corporación Paraguaya den Chaco. (>Hoffnungsfeld)
Rosali Goerzen
Gerhard Ratzlaff: Robert und Myrtle Unruh: Dienst an der Gemeinschaft mit nachhaltiger Wirkung. Asunción, Paraguay, 2007

   
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