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Nordmennokonferenz

Als die >Chortitzer Mennonitengemeinde aus Kanada 1927 in >Paraguay einwanderte, wurde die Gruppe von einem >Ältesten mitsamt einer Gruppe von Predigern und Diakonen geleitet. Damals war es Ältester Martin C. >Friesen. Ihm folgten Prediger Jacob T. Dueck (sieben Jahre) und Abraham S. Wiebe.
Weil die Gemeinde von >Menno in den 1970er Jahren schon zahlenmäßig wie auch flächenmäßig sehr groß war, einigte sich die Chortitzer Mennonitengemeinde, sich in kleinere Gemeinden aufzuteilen. Das geschah 1978. So entstanden dann fünf lokale Gemeinden mit ihren Gemeindeleitern als autonome Gemeinden. Im Unterschied zum Ältesten, der für unbestimmte Zeit eingesetzt wurde, wählte man die Gemeindeleiter für eine Dienstzeit von drei Jahren.
Diese Gemeinden der ehemaligen großen >Mennonitengemeinde von >Menno schlossen sich in der Nord- und >Südmennokonferenz zusammen.
Die NMK wird von einem gewählten Konferenzleiter geleitet. Dieser war anfänglich einer der Gemeindeleiter der Mitgliedsgemeinden, später wurde dazu eine Person gewählt, die kein Gemeindeleiteramt bekleidet.
Die Nordmennokonferenz besteht heute (2008) aus 12 Lokalgemeinden: Mennonitengemeinde Osterwick, MG Schöntal, MG Loma Plata, Emanuel MG, Elim MG, Bethel MG, Salem MG, Buena Vista MG, Ost MG, Zion MG, Weidenfeld MG, Shalom MG mit insgesamt 3.799 getauften Gliedern.
Mit der Jahrtausendwende hat es in >Loma Plata eine kleine Splittergruppe gegeben, die sich Evangelische Missionsgemeinde nennt. Diese kleine Gruppe hat sich 2005 wiederum aufgeteilt, so dass im Bereich der >Kolonie Menno neben den Mennonitengemeinden der Nordmennokonferenz auch zwei kleinere mennonitische Gemeinden existieren.
Abram S. Wiebe

   
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