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Wasserversorgung im zentralen Chaco

Eine ausreichende Wasserversorgung ist als grundsätzliches Menschenrecht verankert und die Grundlage für ein würdiges Leben. Wasser soll in ausreichender Qualität, Menge und Kontinuität angeboten werden, und ist die Grundlage einer ausgeglichenen wirtschaftlichen Entwicklung. Wasser ist nicht irgendein Produkt. Laut der Weltgesundheitsbehörde muss ein Wasserangebot von 127 lt/Tag/Person vorhanden sein.
Der zentrale >Chaco (30.000 km2), in dessen Gebiet die mennonitischen Siedlungen liegen, ist eine subhumide bis semiaride Region. Die begrenzten Wasservorkommen werden mit Verantwortung genutzt. Die so genannten traditionellen Wasserversorgungs-Techniken sind ausgezeichnet entwickelt. Die verantwortungsvolle Nutzung der vorhandenen begrenzten Wasser-Ressourcen im zentralen Chaco sind trotz zunehmender Nachfrage bis heute für den menschlichen Verbrauch, die Landwirtschaft und die Agro-Industrie Grundlage der Entwicklung und des sozioökonomischen Fortschritts.
Der Wasserverbrauch hat sich in den letzten 25 Jahren im zentralen Chaco bis 2005 auf etwa 5.000 m3/Tag verfünffacht. Die traditionelle Wasserversorgung erreicht ihre Grenzen. Das Versalzen der wenigen vorhandenen, begrenzten süßen Grundwasserinseln und der natürlichen Lagunen sowie die organische und anorganische Verschmutzung der Wasservorkommen ist zusätzlich eine starke Limitierung.

   
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